Getriebeschaden – was tun?

Mit einem defekten Auto zu fahren, führt nie zu etwas Gutem. Besonders schwerwiegende Probleme können entstehen, wenn man ein defektes Getriebe ignoriert. Doch bemerken wir immer, wenn mit diesem Mechanismus etwas nicht stimmt? Manche, die sich in der Automobilbranche nicht auskennen, ignorieren Geräusche aus dem Getriebe einfach. Sofortiges Handeln ist jedoch entscheidend, wenn wir ungewöhnliches Verhalten oder beunruhigende Geräusche im Auto feststellen.

Kann man ein Getriebe selbst reparieren?

Jeder deutsche Autofahrer, unabhängig von Erfahrung oder vermeintlichem Autowissen, versucht instinktiv, das Problem seines Autos selbst zu lösen. Leider halten wir immer noch an den Gewohnheiten früherer Autofahrergenerationen fest, als der Zugang zu Werkstätten begrenzt war und wir alles selbst machen mussten. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass eine Reparatur in Eigenregie bei einem Getriebe praktisch unmöglich ist. Es sei denn natürlich, man ist Mechaniker und mit solchen Reparaturen vertraut. Der Schlüssel zur Lösung eines Problems ist schnelles Handeln. Wir müssen umgehend reagieren, um zu verhindern, dass sich der Fehler verschlimmert und zu einer schweren Panne führt. Ziel ist es, zusätzliche Kosten für Reparaturen und Ersatzteile zu vermeiden.

Welche Symptome kann ein defektes Getriebe verursachen?

Jeder Autofahrer weiß, dass man sich an jedes Auto erst einmal gewöhnen muss. Wer schon mehrere Autos besessen hat oder mehr als eines fährt, wird zweifellos einen Unterschied im Fahrverhalten bemerken. Das gilt auch für die Gangwechsel, die sich in manchen Fällen auf eine bestimmte Art und Weise bemerkbar machen können. Mit der Zeit entwickelt jeder Fahrer ein Gespür für die Funktionsweise des Getriebes. Deshalb fallen uns Veränderungen im Getriebeverhalten am ehesten auf. Bei Schaltgetrieben sollten folgende Anzeichen Anlass zur Sorge geben:

  • Knirschende Geräusche beim Schalten
  • Klackende Geräusche beim Schalten
  • Durchrutschen der Gänge

Neben diesem alarmierenden Symptom, das uns sofort aufmerksam machen sollte, können wir eine ungewöhnlich laute Getriebefunktion oder ein heulendes Geräusch aus dem Getriebebereich bemerken. Automatikgetriebe hingegen können beim Gangwechsel ruckeln. Diese Ruckler treten typischerweise häufiger auf. Auch Ölverlust am Getriebe oder das Schalten in den Notlaufmodus sind möglich. Eine verzögerte Gasannahme deutet ebenfalls auf einen Fehler hin.

Sofortiger Werkstattbesuch

Zunächst sollte ein Fachmann feststellen, ob tatsächlich ein Fehler vorliegt. Eine Probefahrt und die Überprüfung des Getriebeölstands sind unerlässlich. Insbesondere bei Automatikgetrieben kommt auch eine Computerdiagnose zum Einsatz. Parameter müssen geprüft und analysiert werden. Unter Umständen muss das Getriebe zerlegt werden. Dabei werden alle Komponenten, mögliche Fehler und der Umfang potenzieller Reparaturen visuell beurteilt. Es ist wichtig zu wissen, dass die Reparatur eines Schaltgetriebes einfacher und günstiger ist als die eines Automatikgetriebes. Letzteres ist schlichtweg ein komplexerer Mechanismus.

 

Richard Otto

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